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Hirsutismus Gesundheit

Das haarige Geheimnis – gegen den Damenbart ist ein Kraut gewachsen

Geschrieben von Elisabeth Kaufmann | Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Januar 2012 0 Kommentare | bookmark this page RSS
Hirsutismus bekämpfen

Was bei Männern attraktiv sein kann, ist für die Großzahl der Frauen ein Graus. Der im Volksmund als „Damenbart“ bekannte Hirsutismus, ist eine hormonbedingte Abnormalität des weiblichen Haarwachstums, die nach wie vor viel umschwiegen wird.

Circa 20% der deutschen Frauen sind vom Hirsutismus betroffenen und leiden an einem stark ausgeprägten Haarwachstum im Kinn- und (oder) Oberlippenbereich. Ausbreiten kann sich das Krankheitsbild in beinahe jeder Altersklasse – vermehrt wurde das Auftreten des Damenbartes in den Anfang 30ern der Frau beobachtet. Die Erklärung liegt in den Veränderungen des Hormonhaushaltes, die eine Frau während ihres Lebens durchläuft.

Des Mannes Freund, der Frauen Leid

Wo der Mann seinem Bartwuchs mit Rasieren entgegenwirkt, heißt es für die Frau mit Bedacht vorzugehen. Nicht nur ist die weibliche Gesichtshaut extrem empfindlich, auch verstärkt die Rasur das Haarwachstum und führt langfristig gesehen zu größerer Frustration über die unliebsamen „Stoppeln“ als tatsächlich notwendig ist.

Wann ist Haarwuchs krankhaft?

Hirsutismus wurde lange Zeit nicht offiziell als Krankheit erfasst. Seit dem Einsatz des Ferriman-Gallwey-Index als Messgröße für (weibliches) Haarwachstum, kann das Krankheitsbild jedoch „errechnet“ werden und ist somit offiziell diagnostizierbar.
Auf einer Scala von null bis vier wird an neun verschiedenen Körperstellen die Haarverteilung gemessen. Liegt dieser Wert in ihrer Summe über acht, liegt Hirsutismus vor. Es liegt jedoch auf der Hand, dass der Hirsutismus als Krankheit, in Anbetracht seiner Auswirkungen auf das weibliche Ego und das Selbstwertgefühl, nicht als rein körperliches Leiden zu kategorisieren ist.

Das individuelle Empfinden entscheidet

Es kann demnach durchaus sein, dass – obgleich der Ferriman-Gallwey-Index unter dem Grenzwert von acht liegt – das persönliche Haarwachstum als seelische Belastung empfunden wird.
Das Gleiche gilt selbstredend auch anders herum; nicht jede Frau mit einem Wert jenseits der „acht“ fühlt sich zwingend unwohl in ihrer Haut.

Die gute Neuigkeit bleibt: Hirsutismus ist langfristig therapierbar. Dauerhafte Erfolge verzeichnet beispielsweise, neben alternativen Methoden zur Damenbartentfernung, wie wir sie bereits vor einiger Zeit vorgestellt haben, die Vaniqa Creme. Ob eine Behandlung notwendig ist, entscheidet die betroffene Frau, die Mittel stehen auf jeden Fall zur Verfügung.

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