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Die Notfallverhütung befindet sich auf dem Vormarsch in die deutschen Haushalte – die „Pille danach“ gehöre in eine jede häusliche Notfallapotheke forderten nun auch Frauenärzte.
Unfälle können nicht nur passieren; gerade wenn vorwiegend mit Kondomen verhütet wird, sind diese sogar relativ wahrscheinlich. In vielen Situationen ist es dann notwendig, umgehend „Schadensbegrenzung“ zu betreiben. Einer ungewollten Schwangerschaft infolge eines Verhütungsunglücks vorzubeugen, ist für viele Paare unbezahlbar.
Was viele nicht wissen: Die Pille danach ist in Deutschland leider noch nicht rezeptfrei (wie beispielsweise in der Schweiz und in Frankreiche), sie kann jedoch problemlos über das Internet bezogen werden.
Wie funktioniert die „Pille danach“?
Entgegen einiger vorschneller Annahmen ist die „Pille danach“ keine Abtreibungspille. Das Hormonpräparat wirkt, indem es den bevorstehenden Eisprung unterbindet und damit – bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Verkehr, oder dem „Unfall“ – einer ungewollten Schwangerschaft vorbeugt.
Nachsicht mit Bedacht
Wie es der Name schon sagt, sollten Hormonpräparate wie ellaOne oder Levogynon nur im Notfall oder bei Versagen des Verhütungsmittels angewandt werden. Obwohl die „Pille danach“ einer ungewollten Schwangerschaft zuverlässig vorbeugen kann, ist diese nicht zur Standardverhütung geeignet und weder ellaOne noch Levogynon ersetzten langfristig angewandte Methoden zur Empfängnisverhütung, wie beispielsweise die klassische Antibabypille.
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